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E-auction 108-57708 - fjt_078806 - LYONNAIS - CONSULAT DE LYON Jeton Br 30, Jacques Guignard 1654

LYONNAIS - CONSULAT DE LYON Jeton Br 30, Jacques Guignard S
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KEINE ANSCHAFFUNGSKOSTEN FÜR DIE KÄUFER.
Schätzung : 65 €
Preis : 13 €
Höchstgebot : 16 €
Verkaufsende : 11 Mai 2015 18:20:30
Bieter : 4 Bieter
Type : Jeton Br 30, Jacques Guignard
Datum: 1654
Metall : Bronze
Durchmesser : 30 mm
Stempelstellung : 6 h.
Gewicht : 7,51 g.
Seltenheitsgrad : R2
Kommentare zum Erhaltungszustand:
Faiblesse de frappe importante au centre avec une usure régulière. Flan large avec une patine marron
N° im Nachschlagewerk :

Vorderseite


Titulatur der Vorderseite * MONR. GVIGNARD. PREVOST. DES. MARCHANDS. DE. LYON.
Beschreibung Vorderseite Écu aux armes de Jacques Guignard, timbré d’un casque taré au tiers, orné de lambrequins et ayant pour cimier un dextrochère tenant un sabre.

Rückseite


Titulatur der Rückseite (À 7 H.) FARIOT. DE MEAVLX. DES VIGNES. COCHARDET. ESCH..
Beschreibung Rückseite Écussons aux armes des quatre échevins, posés deux et deux et accompagnés de cimiers et lambrequins, au-dessous 1654.

Kommentare


Les armes de Jacques Guignard, prévôt de 1654 à 1657 portent sur ce jeton écartelées aux 1er et 4e cantons d’azur au chevron d’argent accompagné de deux tours du même, qui est de Guignard, aux 2e et 3e cantons d’azur à trois quintefeuilles d’argent, qui est de Richard et Priest ce qui ne correspond pas exactement à la description de Poncet reprise par Corre.
The arms of Jacques Guignard, provost from 1654 to 1657, bear on this token quartered in the 1st and 4th cantons of azure with a silver chevron accompanied by two towers of the same, which is of Guignard, in the 2nd and 3rd cantons of azure with three cinquefoils of silver, which is of Richard and Priest, which does not correspond exactly to the description of Poncet taken up by Corre

Historischer Hintergrund


LYONNAIS - CONSULAT DE LYON

Die Serie der konsularischen Marken der Stadt Lyon geht auf das Jahr 1624 zurück, als erstmals Münzen als Ehrengeschenke an Mitglieder, Offiziere und Persönlichkeiten verteilt wurden, deren Verdienste das Konsulat belohnen musste.. Die ersten Verteilungen erfolgen unregelmäßig und werden erst 1652 regelmäßig, als offenbar die Regel der Verteilung von Silbermarken am Ende der zwei Jahre jedes Propsts übernommen wurde.. Für die Konsuln (auch Ratsherren genannt) waren diese Abzeichen mehr als eine Belohnung, sondern ein Andenken an ihr Amt und die Möglichkeit, ihr Wappen zu repräsentieren. Für die Nebencharaktere hingegen dienten die Jetons als Bonus und sie bevorzugten oft eine Barauszahlung.. Für große Persönlichkeiten wie den Verwalter oder die Erzbischöfe wurden die Münzen angesammelt und bereicherten das Familiensilber. Die Zahl der Stipendiaten, die 1652 auf neun festgesetzt wurde, nimmt weiter zu und von 900 Stipendien erreicht die Ausschüttung 4. 400 Token im Jahr 1745. Die für die Mitarbeiter des Konsulats bestimmten Kupfermünzen werden in einer unbestimmten Anzahl geprägt. Die Gravur dieser Münzen ist meist die Arbeit des Graveurs der Monnaie de Lyon, zum Beispiel Clair I Jacquemin oder Aimé Jacquemin, während ihre Herstellung der Monnaie des Médailles anvertraut wird, die ab 1672 das ausschließliche Prägeprivileg hat. Viele Studien beziehen sich auf die Serie der konsularischen Token, die jüngste und am besten dokumentierte ist die von Jean Tricou, Les tokens consulaires de Lyon, Paris, Bourgey, 1955.

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