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v38_0830 - VALERIANUS I Antoninien

VALERIANUS I Antoninien fVZ
MONNAIES 38 (2009)
Startpreis : 145.00 €
Schätzung : 250.00 €
unverkauftes Los
Type : Antoninien
Datum: 256
Name der Münzstätte / Stadt : Syrie, Antioche
Metall : Scheidemünze
Der Feingehalt beträgt : 150 ‰
Durchmesser : 21,5 mm
Stempelstellung : 12 h.
Gewicht : 4,15 g.
Seltenheitsgrad : R2
Emission: 3e
Kommentare zum Erhaltungszustand:
Flan ovale. Importante usure au droit

Vorderseite


Titulatur der Vorderseite IMP C P LIC VALERIANVS AVG.
Beschreibung Vorderseite Buste radié, drapé et cuirassé de Valérien Ier à droite, vu de trois quarts en avant (A).
Übersetzung der Vorderseite “Imperator Valerianus Pius Felix Augustus”, (L’empereur Valérien pieux heureux auguste).

Rückseite


Titulatur der Rückseite VICTOR-IAE - AVGG.
Beschreibung Rückseite Virtus (la Virilité), casqué, vêtu militairement debout à droite, tenant une haste longue de la main droite et d’appuyant de la gauche sur son bouclier.
Übersetzung der Rückseite “Victoriæ Augustorum”, (À la Victoire des augustes).

Kommentare


Poids très lourd. Rubans de type 3 aux extrémités bouletées. Ptéryges invisibles sous le paludamentum. Portrait particulier.
Very heavy weight. Type 3 ribbons with rounded ends. Pteryges invisible under the paludamentum. Distinctive portrait

Historischer Hintergrund


VALERIANUS I

(07/253-06/260)

Valérien wurde 193 geboren und hatte eine glänzende politische und militärische Karriere. Er war der wichtigste Mitarbeiter von Trajan Decius und wurde im August 253 ausgerufen. Er entledigte sich der Reihe nach der Trebonianer Galle und Volusian, dann Emilian und setzte sofort seinen Sohn Gallien auf den Thron. Im Jahr 256 bedrohte eine gotische Invasion die Schwarzmeerprovinzen. Shapur (Sapor), Sassanidenkönig, kommt im folgenden Jahr vor Antiochia an. Valerian I. begann im Jahr 258 mit der großen Christenverfolgung. Im Jahr 259 wurde das bereits geschwächte Reich am rheinisch-donauischen Limes und im Osten überfallen. Chapour (Sapor) erobert Antiochia. Valérien geht ihm entgegen, wird jedoch geschlagen und gefangen genommen. Chapour (Sapor) wird den gestürzten Kaiser als Sprungbrett nutzen, bevor er ihn bei lebendigem Leib häuten lässt. Christen betrachten es als die Züchtigung Gottes, der die Verfolgung bestraft, die Gallien schnell beenden wollte.

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