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v31_0470 - DES RÖMISCHE MÜNZEN Minimi (imitation d’antoninien)

DES RÖMISCHE MÜNZEN Minimi (imitation d’antoninien) VZ
MONNAIES 31 (2007)
Startpreis : 120.00 €
Schätzung : 180.00 €
unverkauftes Los
Type : Minimi (imitation d’antoninien)
Datum: c. 275-280
Name der Münzstätte / Stadt : atelier incertain
Metall : Scheidemünze
Durchmesser : 11,5 mm
Stempelstellung : 12 h.
Gewicht : 0,76 g.
Kommentare zum Erhaltungszustand:
Exemplaire sur un tout petit flan, bien centré où les légendes ne sont pas visibles au droit et tronquées au revers. Portrait magnifique. Joli revers. Magnifique patine vert profond
N° im Nachschlagewerk :

Vorderseite


Beschreibung Vorderseite Tête radiée à droite (O).

Rückseite


Titulatur der Rückseite V V.
Beschreibung Rückseite Panthère passant à gauche.

Kommentare


Poids très léger. Sans argenture. Le revers fait penser à l’émission dite du “bestiaire” de Gallien (267-268) tandis que le portrait semble emprunté au monnayage de Claude II le Gothique. Ruban de type 1. .
Very light weight. Without silver plating. The reverse is reminiscent of the so-called “bestiary” issue of Gallienus (267-268) while the portrait seems to be borrowed from the coinage of Claudius II the Gothic. Type 1 ribbon.

Historischer Hintergrund


DES RÖMISCHE MÜNZEN

(3. Jahrhundert n. Chr.)

Nach der Niederlage von Vercingetorix im Jahr 52 v. -VS. Die Befriedung erfolgte ab dem darauffolgenden Jahr rasch. Im Jahr 50 v. -VS. Gallien wird unterworfen, die Assimilation vollzieht sich jedoch langsam. Wir wissen heute, dass die Romanisierung langsam vor sich ging. Auf monetärer Ebene wurde die Herstellung gallischer Münzen nicht sofort eingestellt und römische Münzen überschwemmten das neue Territorium nicht.. Tatsächlich hatte die Verbreitung römischer Münzen bereits Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. begonnen.. -VS. Ein Beweis dafür ist die Nachahmung oder Kopie römischer Münzen durch keltische Stämme.. Nach dem Ende der Feindseligkeiten zirkulierten weiterhin gallische Währungen. Neue Typen erschienen und keltisch inspirierte Typen wurden in Gallien bis in unsere Zeitrechnung oder sogar noch später weiter geprägt.. Sie waren noch mindestens fünfzig Jahre lang im Umlauf, bis zum Fall Neros.. Die Assimilation war nie abgeschlossen und wir bemerken noch immer in der Mitte des 3. Jahrhunderts n. Chr. eine keltische Reminiszenz unter dem Gallischen Reich (260-274).. Sehr schnell beschlagnahmten die gallischen Graveure römische oder galloromanische Prototypen, ahmten sie nach, kopierten sie und verfälschten sie zum größten Vergnügen moderner Numismatiker..

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